Die Beitragsentwicklung in der GKV
Die Beitragsentwicklung in der GKV
In den vergangenen 30 Jahren sind die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse kontinuierlich angestiegen. Jedoch mussten gesetzlich Krankenversicherte in den letzten Jahren einige besonders starke Steigerungen der Beiträge innerhalb kürzester Zeit hinnehmen.
Die ungünstige demographische Entwicklung und stetige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen können durch das umlagefinanzierte System der gesetzlichen Krankenversicherung eher schlecht kompensiert werden. Durch Kürzungen der Leistungen und Beitragserhöhungen wird versucht die steigenden Kosten aufzufangen.
Ebenso stieg die Beitragsbemessungsgrenze paralell zu den Beiträgen an. Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag des Bruttojahreseinkommens bis zu dem Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse erhoben werden. Somit stieg auch der Höchstbeitrag zur GKV. Außerdem war die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenkasse bis 2002 noch gleichzeitig Versicherungspflichtgrenze für die Krankenversicherung. Das bedeutet das Arbeiter und Arbeitnehmer, die ein Bruttojahreseinkommen unterhalb der gültigen Beitragsbemessungsgrenze erzielen, versicherungspflichtig waren.
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Aktualisiert am: 6.2.2012
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